Regulationsdiagnostik/Medizinische Kinesiologie/Physioenergetik

Beispiele für Regulationsdiagnostik:

1. Test auf Störfelder (z. B. Narben, Zähne, Tonsillen)

Situation: Eine Patientin hat chronische Nackenschmerzen. Vorgehen:

·         Der Therapeut testet einen Referenzmuskel (z. B. Deltamuskel).

·         Die Patientin berührt eine alte Kaiserschnittnarbe.

·         Der Muskel wird plötzlich schwach → Hinweis auf ein Störfeld, das das autonome Nervensystem belastet. Interpretation: Die Narbe könnte über neurovegetative Reflexe die Regulation beeinträchtigen.

2. Test auf Unverträglichkeiten (z. B. Lebensmittel, Supplemente)

Situation: Ein Patient klagt über Müdigkeit nach dem Essen. Vorgehen:

·         Referenzmuskel testen → stark.

·         Patient hält ein Lebensmittel (z. B. Weizen) im Feld.

·         Muskel wird schwach → Hinweis auf Regulationsstörung im Zusammenhang mit dem Lebensmittel. Interpretation: Kann auf Unverträglichkeit, Stressreaktion oder Darmdysbiose hinweisen.

3. Test auf psychische Stressoren

Situation: Eine Klientin berichtet über innere Unruhe. Vorgehen:

·         Referenzmuskel testen → stark.

·         Therapeut bittet die Klientin, an eine belastende Situation zu denken.

·         Muskel wird schwach → Hinweis auf emotionalen Stress, der das autonome Nervensystem beeinflusst. Interpretation: Der Stressor ist physiologisch relevant und kann weiter bearbeitet werden (z. B. mit PEP, EMDR, Mentalfeldtechniken).

4. Test auf toxische Belastungen (z. B. Schwermetalle, Schimmel)

Situation: Ein Patient hat diffuse Symptome (Kopfschmerzen, Brain Fog). Vorgehen:

·         Referenzmuskel testen → stark.

·         Patient hält eine Testampulle „Schimmel“ oder „Quecksilber“ im Feld.

·         Muskel wird schwach → Hinweis auf Belastung oder fehlende Regulation. Interpretation: Kann auf eine toxische oder immunologische Reaktion hindeuten.

5. Test auf Therapieprioritäten

Situation: Es gibt mehrere mögliche Ursachen für Beschwerden. Vorgehen:

·         Therapeut testet nacheinander verschiedene Ebenen:

o        strukturell

o        biochemisch

o        emotional

o        energetisch

·         Der Muskel zeigt nur bei einer Ebene eine klare Schwäche. Interpretation: Diese Ebene ist therapeutisch prioritär – dort beginnt die Behandlung.

6. Test auf Medikamenten- oder Supplementverträglichkeit

Situation: Ein Patient soll ein neues Präparat einnehmen. Vorgehen:

·         Referenzmuskel testen → stark.

·         Patient hält das Präparat im Feld.

·         Muskel bleibt stark → Präparat scheint regulatorisch kompatibel.

·         Muskel wird schwach → Präparat könnte nicht verträglich sein. Interpretation: Hilft bei der Auswahl individuell passender Mittel.

📌 1. Grundprinzipien der medizinischen Kinesiologie

Die medizinische Kinesiologie basiert auf drei Säulen:

a) Muskeltest als diagnostisches Werkzeug

Der Muskeltest dient als Biofeedback-System, um zu erkennen, wie der Körper auf Reize reagiert.

  • Belastungen → Muskel schwächt ab

  • Ressourcen / passende Reize → Muskel bleibt stark

b) Ganzheitlicher Ansatz

Der Mensch wird körperlich, emotional und energetisch betrachtet.

c) Ursprung in der Chiropraktik

Die moderne Kinesiologie wurde in den 1960er-Jahren vom Chiropraktiker George Goodheart entwickelt.

2. Was macht medizinische Kinesiologie „medizinisch“?

Sie wird medizinisch, wenn sie in folgenden Bereichen eingesetzt wird:

Diagnostiknah

  • Erkennen muskulärer Dysbalancen

  • Analyse von Bewegungsabläufen

  • Erkennen von funktionellen Störungen im Bewegungsapparat

Therapieunterstützend

  • Auswahl geeigneter physiotherapeutischer Maßnahmen

  • Unterstützung bei Schmerztherapie

  • Ergänzung zu manualtherapeutischen Techniken

Ganzheitlich-medizinische Anwendungen

  • Erkennen von Stressoren (emotional, biochemisch, strukturell)

  • Testen von Unverträglichkeiten oder Belastungen

  • Unterstützung bei Regulationsstörungen

🧬 3. Typische Anwendungsgebiete

Hier überschneidet sich medizinische Kinesiologie mit Regulationsdiagnostik:

BereichBeispielePhysiotherapieBewegungsanalyse, Muskelketten, KoordinationstrainingOrthopädiemuskuläre Dysbalancen, HaltungsanalysePsychosomatikStressreaktionen, emotionale TriggerErnährung / UmweltmedizinUnverträglichkeiten, toxische BelastungenSchmerztherapieTriggerpunkte, funktionelle Störungen

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Wenn der Kopf voll ist und der Körper längst auf Pause drückt